Radikale Innovationen und grundsätzliche Problemlösungen finden

Ja, es ist oft schwierig eine Steigerung zu erreichen, von einer Steigerung zu berichten. Aber aus einem aktuellen Grund – siehe weiter unten – kann ich von einem Buch berichten, das ich sechs Mal gelesen habe, meine Frau hat es drei Mal gelesen und meine Stiefmutter hat es zwei Mal gelesen. Klingt doch beeindruckend – oder? Wenn ich jetzt hin zu setzte, dass meine Lektorin es auch mehrmals gelesen hat ist es wohl klar, es ist mein Buch „Radikale Innovationen und grundsätzliche Problemlösungen finden“ Um ehrlich zu sein, das Lesen zum fünften Mal war kein Vergnügen. Aber jetzt, nach einigen Monaten habe ich das Buch wieder gelesen und musste oft schmunzeln – ja und fand es eigentlich empfehlenswert, auch wenn ich es nicht geschrieben hätte.

Es ist ja nicht das erste Buch bei dem mein Name vorne drauf steht, aber es ist das erste Buch, das mir ein echtes Bedürfnis war. So einfach aus der Erkenntnis „wir können das – warum können das die Anderen nicht?“. Ok, und da habe ich eine Anleitung geschrieben. Ein Buch so wie ich es mir vorstelle: Kleinformat, durchgehend färbig, logisch aufgebaut man kann aber auch mitten hinein lesen, Hardcover und kurze Kapitel. Was mir auf die Nerven geht bei anderen Büchern habe ich vermieden: ein Friedhof an Referenzen und – ja zugegeben – es sind auch keine Formeln drinnen. Es ist ein ganz und gar unphysikalisches Buch. Es sollte ein Buch sein, das einem in der Praxis hilft und es sollte Spaß machen es zu lesen. Geschrieben ohne je auf ein „Zielgruppe“ zu schielen.

Und mir fehlen wirklich die Worte: innerhalb einer Woche nach dem Erscheinen musste Amazon zwei Mal nachbestellen (geschlossen aus der „Vorrätig“ – Angabe), heute 1.1.2013 ist Amazon ausverkauft (…versandfertig in 6 bis 11 Tagen … aber erhältlich bei anderen Anbietern). Das Buch ist (ich scheue mich es hinzuschreiben) auf Verkaufsrang 37 in der Kategorie Kreativität. Ja und offensichtlich ist das Buch im Moment an sechster Stelle im Verkaufsrang meines Verlages (Amazon Ranking). Und es ist wahrlich kein Weihnachtsbuch. Ich meine, dieses ganze Ranking ist in Wirklichkeit nicht wichtig. Wichtig ist für mich, dass meine Botschaft offensichtlich angenommen wurde. Ja, und freuen darf man sich ja auch.

Demut und Dankbarkeit sind Worte, die auch eine Inflation erfahren haben, aber es drückt genau das aus was ich fühle.

Ich möchte mich gemeinsam freuen.

Gottfried Schaffar

PS.: Gedanken zum Inhalt bei http://innovation1.wordpress.com/

Die Kurzfassung http://goo.gl/P3DkG

Unsere Homepage http://www.schaffar.com/

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Brian Weiss „Die Liebe kennt keine Zeit“

Gut ich bin ein Betroffener, vielleicht deshalb mein Enthusiasmus? Aber sogar meine liebe Frau meinte zu diesem Buch „das muss ich noch einmal durcharbeiten und mir Einiges herausschreiben“. Puh, das habe ich noch nie von ihr gehört – das ist ein echtes Qualitätskriterium.

Worum geht es? Ich habe den Autor in einem Internetseminar gesehen, zugehört und dachte sofort „das Buch muss ich haben“ und es gab es sogar schon (!) auf Deutsch übersetzt. Es geht um das Buch von Brian Weiss „Die Liebe kennt keine Zeit“.

Vielleicht einige Sätze aus dem Buch, der Vorstellungstext für den Autor damit in der Folge meine Begeisterung verständlicher wird:

Brian Weiss ist ein anerkannter Psychiater mit Abschlüssen in Columbia und Yale, einer Professur in Miami und zahlreichen wissenschaftlichen Veröffentlichungen. Nach dem Studium der Psychologie und Medizin machte er schnell Karriere als Leiter der psychologisch-pharmakologischen Abteilung der Universitätsklinik Miami. Bereits wenige Jahre später wurde er zum Chefarzt der psychiatrischen Abteilung eines großen Krankenhauses berufen. In seiner Praxis hatte er Hunderte von Patienten mit Psychopharmaka und konventionellen psychotherapeutischen Methoden behandelt, bis ein Fall sein Weltbild von Grund auf veränderte.

Er hatte eine Patientin die während einer Rückführung zu kindlichen Traumata in ein Vorleben „rutschte“ und in der Folge ihm sehr persönliche Details die niemand, außer ihm, wissen konnte mitteilte (kurze Kurzfassung). Daraus entwickelte er eine eigene Therapie und (als klinischer Psychiater!) brauchte er 4 Jahre bis er sich durchrang seine Erlebnisse und Methoden zu veröffentlichen – im Buch Many Lives, Many Masters.

Das ist schon einmal sehr außergewöhnlich – aber das Thema Reinkarnation läuft mir ein ganzes Leben nach. Im Buch „Die Liebe kennt keine Zeit“ erzählt er die wahre Geschichte von zwei Patienten die wegen Beziehungsproblemen zu ihm gekommen waren – mit deren Erlaubnis. Während der Behandlung stellte sich heraus, dass beide Patienten, die sich nicht kannten und nie begegnet hatten, Vorleben hatten die zu einander passten. Ja, Liebespaare waren.

Das Buch ist nicht nur spannend und ausgezeichnet geschrieben, es zeigt auch die Technik mit der Dr. Weiss arbeitet, seine Überlegungen und Probleme.

Für mich ein meisterliches Buch das außerdem eine wahre Gegebenheit berichtet. Eine wahre Liebesgeschichte wie man sie erleben möchte – oder?

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„Heilung im Licht: Wie ich durch eine Nahtoderfahrung den Krebs besiegte und neu geboren wurde“ von Anita Moorjani

Ich darf wieder von einem Buch berichten? Nun, dieses Buch habe ich nicht gelesen… Ja und dieses Buch habe ich viermal gekauft, es ist das einzige Buch in meinem Leben das ich viermal gekauft habe. Wie geht das zusammen? Erst habe ich mir das Buch bestellt, da gab es dieses Buch nur auf Englisch und habe es mit brennenden Augen gelesen. Dann habe ich es auf Englisch einmal verschenkt und als es auf Deutsch herausgekommen ist, habe ich es gleich zweimal gekauft (aber nicht noch einmal gelesen); ich habe es einmal für meine Frau gekauft und einmal zum verborgen. Und um noch eins draufzusetzen: das Buch hat innerhalb von zwei Wochen nach dem Erscheinen die New York Times Bestsellerliste erklommen. (Danke für das lesen bis hierher, ist eine lange Einleitung 🙂

Es ist „Heilung im Licht: Wie ich durch eine Nahtoderfahrung den Krebs besiegte und neu geboren wurde“ von Anita Moorjani. Es gibt wahrlich viele Bücher in denen eine Nahtoderfahrung beschrieben wird, Amazon zeigt mir mehr als 100. Wenn man auf http://www.nderf.org surft, sieht man, dass Nahtoderfahrungen auch nichts Seltenes sind, auf dieser Website sind mehr als 3500 persönliche Geschichten geschrieben worden.

Was macht für mich das Buch von Anita Moorjani so außerordentlich? Es ist Ihre unglaubliche physische Heilung. Sie hatte ein Hodgkin’s Lymphom im Stadium 4B und wurde nach einer qualvollen mehrjährigen Krankheit im Koma in das Spital eingeliefert, die Ärzte gaben ihr maximal 36 Stunden, da die Organe bereits ihren Dienst verweigerten. Lassen wir einmal ihre Erlebnisse im Koma beiseite: Faktum ist, dass Sie 3 Tage nachdem sie (wider jeder Erwartung) die Augen aufschlug die Geschwüre um 75% verkleinert waren und nach 3 Wochen alle Tests eine völlige Gesundheit attestierten. Zusätzlich konnte sie ihren Verwandten und den Ärzten genau erzählen was gesprochen wurde, auch wenn diese Gespräche weit entfernt in den Gängen des Spitals geführt wurden. Medizinisch sind diese Fakten bereits mehrfach überprüft worden.

Das alles gibt Ihren Berichten aus dem Reich, als sie im Koma war, ein sehr, sehr starkes Gewicht.

Das Buch ist sehr locker geschrieben, verschont den Leser von religiösen Indoktrinierungsversuchen, ja ganz im Gegenteil ist es für mich berührend klar, aber sicher für manchen Mitmenschen irritierend. Außerdem kann sich Frau Moorjani so etwas von praktisch ausdrücken – ein sehr seltenes Talent.

Bill Guggenheim schreibt: wenn sie in den kommenden 12 Monaten nur ein Buch lesen wollen – lesen sie dieses!

Klar Elisabeth Kübler-Ross schrieb tolle Bücher darüber und Raymond Moody war Wegbereiter. Aber persönlich würde ich mir wünschen, dass jeder eben dieses Buch gelesen hat.

Ja, das Buch hat mich sicher verändert – zumindest meine grundsätzlichen Ansichten.

Ich wollte das nur teilen.

PS.: http://www.youtube.com/watch?v=6zgRXAv3acA ist eins der ersten Interviews von ihr (Englisch)

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Fackeln über dem Atlantik – Lebensbericht eines U-Boot-Kommandanten

Ich habe offensichtlich mit der Zeit ein Mitteilungsbedürfnis entwickelt – na ja. Meine Überlegung: wenn ich von einem Buch begeistert bin, na ja vielleicht ist das für jemanden anderen auch interessant. Menschen sind verschieden, Bücher sind verschieden und was für den Einen ein umwerfenden Aha-Leseerlebnis ist, muss für den Anderen nicht ebenso bedeutsam sein. Soweit eine kleine präventive Entschuldigung.

Also ich möchte von einem Buch berichten. Ein Buch das ich nicht besitze, ein guter Freund hatte es mir geborgt. Es ist der Buch von Erich Topp „Fackeln über dem Atlantik – Lebensbericht eines U-Boot-Kommandanten“. Dann ist das Buch 3 Monate auf meinem Nachtkästchen „abgelegen“.

Das Buch hat mich persönlich bewegt, und wer sich spannende U-Boot-Abenteuergeschichten erhofft (wie einige Kommentatoren bei Amazon) wird enttäuscht. Erich Topp war ein berühmter U-Boot Kommandant (http://de.wikipedia.org/wiki/Erich_Topp), er ist 2005 91jährig gestorben und schrieb sein Buch 1990 fertig.

Es ist ein sehr berührender Text mit vielen Erinnerungen, Emotionen und Hintergrundinformation die mir einfach nicht bekannt waren. Er schreibt aus seinem damaligen Wissensstand und mit Kommentaren aus der Zeit der Niederschrift. Er berichtet, klagt an, nimmt Stellung und reflektiert kritisch sein eigenes Verhalten und das seiner Vorgesetzten – auch seine Zeit nach 1945.

Für mich ist er ein großartiger Schreiber seiner Gedanken und ich sehe die Szenen vor mir, bin entsetzt, gepackt, weine, lache und hoffe mit ihm mit. Er erzählt das tägliche Leben, die Politik, Freundschaft, Irrtümer und Umkehr – von seiner Jugend bis and Ende der 1960er. Ein Bericht auch wie er unvermittelt als politischer Statist unfreiwillig ins Zentrum der Politik kam.

Er schreibt über seine Zeit nach 1945: „Diejenigen, die sich schnell oder gar opportunistisch umorientierten, waren suspekt. Wir aber bewegten uns in einer unfassbar grauen Zone, ohne feste Orientierung, ohne Zuschauer, voller Zweifel über das, was um uns herum geschah, ohne an das eigene Recht zu glauben oder das Recht der anderen zu akzeptieren.“ Das kann ich nun, als 1950 geborener, besser verstehen.

Und ein weiteres Zitat – für mich erschütternd „Ich dachte an einen U-Boot-Kommandanten, der das Hitlerbild aus der Messe entfernte mit den Worten: »Wir treiben hier keinen Götzendienst«, der das Regime kritisierte, an den Endsieg nicht glaubte, aber dennoch seine Pflicht tat, der, von seinem Wachoffizier denunziert, wegen »Wehrkraftzersetzung« zum Tode verurteilt und erschossen wurde.

Ich sah die Frauen in den zerbombten Städten, die um das Leben ihrer Kinder zwischen Bunker und Arbeitsplatz kämpften und diesen Kampf verloren.

Waren sie nicht die Helden?“ (Zitat Ende)

Hätte nie gedacht das mich das Buch so bewegen würde.

Ich wollte das nur teilen.

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“Die Kuh, die weinte“ von Ajahn Brahm

Heute möchte ich von einem Buch berichten, ja von einem Buch das ist einfach ein Vorbild für mich wie ein Buch sein sollte. Ich habe es erst im Sommer von meiner Frau geschenkt bekommen. Daher habe ich eine Ausrede, warum mein Buch „Radikale Innovationen und grundsätzliche Problemlösungen finden – ein Praxishandbuch“ (Ende der Werbeeinschaltung) nur zum Teil so geschrieben ist. Das Buch ist von Ajahn Brahm und heißt sehr bescheiden “Die Kuh, die weinte“. Ajahn Brahm hat in Cambridge theoretische Physik studiert und ist seit mehr als 30 Jahren buddhistischer Mönch. Es sind vielleicht hundert kleine Geschichten, kaum länger als 2 Seiten die amüsant und locker für jeden zu lesen sind, über die man aber auch sehr lange nachdenken kann – wenn man will. Die Geschichten sind praktisch und voll von Weisheit über alle möglichen Gebiete des menschlichen Seins. Neben meinem Bett gibt es einen Ehrenplatz – einen Platz für Bücher die dauernd da bleiben dürfen weil man sie immer wieder aufschlagen und darin lesen kann. Bücher aus denen ich mir Inspiration hole.

Man muss wahrlich kein Physiker sein (Physik kommt im ganzen Buch nicht vor) und man muss wahrlich kein Buddhist sein um von diesem gedruckten Juwel Nutzen zu ziehen. So stelle ich mir ein ideales Buch vor: man kann es irgendwo aufschlagen und in 5 Minuten mit einer Anregung sein Tagesgeschäft weiter fortführen. Ja und man denkt oft an die eine oder andere Geschichte immer wieder zurück. Ich habe gerade nachgesehen – das Buch hat bei Amazon den Rang 1 (eins!) in der Rubrik „Östliche Weisheitslehren“.

Vielleicht eine Anregung?

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